Landauer Fischwürstl

ZUTATEN

1 kg Fisch

1 bis 2 Eier

1 bis 2 Zwiebeln

3 Semmeln

Petersilie

Salz

Pfeffer

Muskat

 

Die Landauer Fischwürstl werden besonders gern aus so genanntem „Weißfisch“ hergestellt. Dabei handelt es sich um heimische Fischarten, die viele Gräten besitzen. Um diese Fische genießbar zu machen, werden sie entweder geschrefelt oder durch den Fleischwolf gedreht und zu Fischpflanzerl oder Fischwürsten verarbeitet. Besonders beliebt sind die Fischwürstl zu Karfreitag. Es gibt sie dann vorbereitet als Fischbrat bei Fischvereinen und Teichwirten zu kaufen.

 

Und so geht’s:

Zuerst einen Fischbrat herstellen. Hierzu Fische halbieren, ins kochende Salzwasser geben und fünf bis sechs Minuten sieden lassen. Im Anschluss enthäuten und entgräten. Alle braune Stellen (Fettschichten) entfernen, sodass nur noch das weiße Fleisch übrig bleibt. Fischbrat mit Zwiebeln, Semmeln, einem Ei und mit der Petersilie durch den Fleischwolf drehen. Dadurch werden die kleineren Gräten auch noch zerstört.

 

Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Zu Würsten oder Pflanzerl formen und goldgelb braten oder frittieren. Je nach Konsistenz, die Masse sollte sich schön zu Würstl formen lassen, noch ein zweites Ei hinzugeben.

 

Zu festen Fischwürstl formen und in einer Gusseiserenen Pfanne goldgelb im heißen Fett herausbacken.

Dazu passt Remouladensauce, Kartoffel- und Gurkensalat.  

 

Quelle: Sandra Kreiner, Landau an der Isar

 

Hier geht es zum Lehrvideo von Fischpflanzerl, ähnlich verarbeitet wie diese Landauer Fischwürstl:

Niederbayerische Fischpflanzerl

Kulinarische Reise
nach Niederbayern

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