Reinstriezl

ZUTATEN

eine Reine, eine Kartoffelpresse oder feine Reibe, ein Nudelholz


Für die nackerten Mandl:
700 g mehlig kochende Erdäpfel (Kartoffeln)
300 g Streuobstäpfel
150 g Sauerrahm oder Schmand
2 Eier
Zitronensaft
Mehl nach Bedarf
Zucker und Rosinen nach Belieben
2 EL Butterschmalz
6 EL Butter
eine Prise Salz


Zusätzlich für die zotterten Weibal:
200 ml Milch und 2 Eier miteinander verklöppelt

Die Erdäpfel kochen, schälen, fein reiben. Zwei Eier, eine gute Prise Salz und so viel Mehl hinzugeben, dass der Teig sich beim Kneten leicht von den Händen löst. Butterschmalz in eine Reine geben. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Äpfel würfeln, mit Zitronensaft marinieren. Den Sauerrahm und etwas Zucker und Rosinen beifügen. Alles gut vermischen.
Nun die Arbeitsfläche bemehlen und den Teig auf eine Dicke von etwa 0,5 cm ausrollen. Je rechteckiger, desto besser. Die Füllung flach auf dem Teig verteilen. Die letzten 10 cm auf jede Seite hin aussparen. Den Teig vorsichtig einrollen und die Rolle in etwa 6 cm lange Stücke teilen. Diese Stücke eng aneinander liegend in die Auflaufform geben und zwar so, dass von oben schön die Schneckenform erkennbar ist. Ein paar Stückchen Butter auf den Schnecken verteilen und 30 Minuten ins Rohr geben.


Zotterte Weibal:

Nach 25 Minuten die Milch-Eiermischung angießen und weitere 15 Minuten backen bis alles schön golden glänzt. Als Beilage empfehlen wir: Vanilleeis, Aronia- oder Vogelbeerengelee mit Joghurt.


WISSENSWERTES ZU REINSTRIEZL

Der Reinstriezl gilt als urniederbayerische Speise. Der Name leitet sich vom niederbayerischen Begriff „Reine“ ab. Damit ist typischerweise eine rechteckige Auflaufform gemeint. Vom Reinstriezl gibt es in Niederbayern viele Varianten, zwei davon stellen wir mit diesem Rezept vor: Die „nackerten Mandl“ sind so etwas wie die Basisversion; die „zotterten Weibal“ die Verfeinerung.

WEITERE REZEPTE

Vom Wasser auf den Teller

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